vdp-Immobilienpreisindex

Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) veröffentlicht vierteljährlich Indizes, die die Preisentwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilien aufzeigen. Sie basieren auf echten Transaktionsdaten, die vom Analysehaus vdpResearch ausgewertet werden. Die Ergebnisse sind Bestandteil der Immobilienpreisbeobachtung der Deutschen Bundesbank.

Immobilienmarkt gesamt: Schere zwischen der Entwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilienpreisen geht auseinander
vdp-Immobilienpreisindex, Q4.2020

In der vdp-Transaktionsdatenbank werden auf der Ebene einzelner Immobilien neben Kaufpreisen und Mieten Angaben zu den wertbeeinflussenden Eigenschaften systematisch erfasst. Auf Grundlage dieses Datenpools werden Immobilienpreisindizes erzeugt, die die reine Preisbewegung auf dem Immobilienmarkt wiedergeben. Mehr als 700 Banken übermitteln quartalsweise mehr als 60.000 Daten von echten Verkaufsfällen, die in die Transaktionsdatenbank einfließen und ausgewertet werden.

Zum 01.07.2009 wurden die Arbeiten an der Transaktionsdatenbank vom vdp auf die neu gegründete vdpResearch GmbH übertragen. Hierdurch wird das Ziel verfolgt, laufend umfassende Auswertungen und Analysen zu gewährleisten und diese den Teilnehmern der Transaktionsdatenbank zur Verfügung zu stellen.

Jedes Quartal werden fünfzehn Teilindizes erarbeitet, die die wichtigsten Segmente des deutschen Immobilienmarktes abbilden. Damit werden zeitnahe und verlässliche Marktinformationen bereitgestellt.

Die Entwicklung der Preisindizes sowie die methodischen Grundlagen sind in der Broschüre zum vdp-Immobilienpreisindex ausführlich dargestellt. Die Broschüre sowie sämtliche Zeitreihen für den Zeitraum von 2003 – stehen auch in unserem Bereich Statistik als Download zur Verfügung (PDF und XLSX).