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Diskussionen um einen nachhaltigen Wert - oder: Warum ist der Immobilienmarkt in Deutschland weniger volatil?

01.08.2014
Jörg Quentin

Die weltweiten Märkte für Immobilien unterliegen zum Teil erheblichen Schwankungen. Zugleich sind Immobilien sehr kapitalintensiv. Beide Elemente gemeinsam können wirtschaftliche Krisen verschärfen oder sogar auslösen, wenn die Immobilien – wie häufig – mit dem jeweiligen Marktwert bilanziert bzw. als Kreditsicherheit bewertet werden. Dies hat jetzt auch die Bank of England erkannt. Einen Ausweg stellt die Bewertung von Immobilien mit einem nachhaltigen Wert dar, wie er in Deutschland seit weit über 100 Jahren mit dem heute Beleihungswert genannten Konzept angewandt wird. Der Beitrag schildert vier Mindestanforderungen, die ein „internationaler Beleihungswert“ haben müsste, um Übertreibungen des Marktgeschehens mit ihren negativen Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft abzufedern.

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