Presse > News > vdp-Meldungen

Zurück zur Übersicht

vdp-Präsentation zur Regulierung von Covered Bonds

Im Rahmen der NORD/LB-Veranstaltung „Regulatory Update“ am 19. Februar 2026 zeigte Sascha Kullig, Mitglied der vdp-Geschäftsleitung, unter dem Motto „Geht da noch was?“ aktuelle Entwicklungen bei der Regulierung von Pfandbriefen und Covered Bonds auf. Dabei standen die Empfehlungen der EBA zum europäischen Covered Bond-Regime im Mittelpunkt. In Bezug auf die Feststellungen der EBA für die EU-Kommission sind folgende Aspekte hervorzuheben:

  • Die EBA hält den prinzipienbasierten Ansatz der Covered Bond-Richtlinie für richtig.
  • Sie hat keine gravierenden Schwachstellen der Covered Bond-Regulierung identifiziert.

Aus Sicht des vdp ist damit klar, dass eine Änderung der europäischen Covered Bond-Richtlinie nicht erforderlich ist. Ob und wann die EU-Kommission die EBA-Vorschläge aufgreifen wird, lässt sich aus Sicht des vdp derzeit nicht prognostizieren.

In der aktuellen Debatte über die Neubelebung des Verbriefungsmarkts und der entsprechenden Änderung der bisherigen Regulierung unterstützt der vdp die geplanten Erleichterungen. Gleichzeitig ist für ihn eine entsprechende, risikoadäquate Eigenkapitalbehandlung von Covered Bonds zwingend geboten. Der Vorschlag, die Risikogewichtung von Covered Bonds mit dem Label European Covered Bond Premium und der höchsten Bonitätsstufe zu senken, wird daher vollumfänglich unterstützt. Mit Blick auf den deutschen Pfandbrief schlägt der vdp einige Änderungen am Pfandbriefgesetz vor, um das Produkt nicht nur sicher, sondern auch wettbewerbsfähig zu halten.

Aktuelle Regulierungsthemen rund um den Pfandbrief entnehmen Sie bitte der nebenstehenden Präsentation.

Ansprechpartner


Horst Bertram

Stellvertretender Bereichsleiter Kommunikation / Pressesprecher
+49 30 20915-380

E-Mail senden