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Strukturen der Wohneigentumsfinanzierung 2025 in Deutschland
Der Verband deutscher Pfandbriefbanken hat im Jahr 2025 erneut eine Erhebung zur Struktur der Finanzierung von selbst genutzten Eigenheimen und Eigentumswohnungen unter seinen in diesem Geschäftsfeld aktiven Mitgliedsinstituten durchgeführt.
Der vdp befasst sich seit den 1980er-Jahren regelmäßig mit der Struktur der Wohneigentumsfinanzierung. Die Auswertungen stützen sich auf regelmäßige Erhebungen unter den Mitgliedsinstituten.
Der aktuelle Bericht beleuchtet insbesondere die Entwicklung von 2009 bis 2025:
Nach starkem Wachstum der Darlehensauszahlungen bis 2021 beendete der Zinsschock 2022/23 die Dynamik abrupt. Die Erschwinglichkeit des Wohneigentums verschlechterte sich schlagartig, viele Haushalte mussten den Erwerb zurückstellen. Mit der Stabilisierung der Rahmenbedingungen stabilisierte sich 2024 auch die Wohneigentumsnachfrage, 2025 zeigt sich wieder eine Aufwärtstendenz, wenngleich auf niedrigerem Niveau als zu Boomzeiten.
Der Fremdmitteleinsatz liegt aktuell leicht über 80 %, während die Kreditbelastungsquote trotz höherer Zinsen mit rund 26–27 % moderat bleibt. Möglich wird dies durch etwas längere rechnerische Laufzeiten (rund 28 Jahre). Die Zinsbindung ist mit durchschnittlich etwa 12 Jahren nach wie vor langfristig ausgerichtet.
Fazit: Nach der Zinswende verbessert sich die Erschwinglichkeit allmählich wieder, sodass auch die Kauf- und damit die Kreditnachfrage steigt. Kreditgeber und -nehmer agieren weiterhin sicherheitsorientiert.
Das vdp-Spotlight „Strukturen der Wohneigentumsfinanzierung 2025“ finden Sie nebenstehend zum Download.