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Trifft die demografische Entwicklung Büroimmobilien stärker als Wohnimmobilien?

01.10.2012
Prof. Dr. Michael Hüther und Prof. Dr. Michael Voigtländer

Bis zum Jahr 2060 werden etwa 15 Millionen weniger Menschen in Deutschland leben. Darüber hinaus steigt der Anteil älterer Menschen deutlich an, während das Erwerbspersonenpotenzial rückläufig ist. Diese Veränderungen wirken sich auch auf die Immobiliennachfrage aus. Da ältere Menschen jedoch durchschnittlich größere Wohnflächen nutzen und die Anzahl der
Haushalte zunächst steigt, sind Auswirkungen auf den Wohnimmobilienmarkt erst ab den Jahren 2025 bis 2030 zu erwarten. Bei Büroimmobilien sind dagegen schon in der näheren Zukunft deutlichere Auswirkungen zu vermuten, wobei allerdings die Prognosen größeren Unsicherheiten unterliegen. Zu beachten ist außerdem, dass es deutliche regionale Unterschiede gibt.

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