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Gute Noten fürs QUARTERLY

Berlin,

Um besser zu verstehen, wie das QUARTERLY bei seinen Leser:innen ankommt und welche Verbesserungspotenziale bestehen, rief das Redaktionsteam im Herbst dieses Jahres die Leser:innen auf, Feedback zu geben. Knapp 100 Personen beteiligten sich an der Umfrage. Das Ergebnis fiel durchweg positiv aus: Über 90 Prozent der abgegebenen Stimmen bewertet das Magazin als gut oder sehr gut. Besonders geschätzt werden die angenehme Lesbarkeit, die Informationsfülle und das ansprechende Layout. Auch die thematische Ausrichtung trifft den Geschmack des Publikums – am meisten interessieren die Bereiche Immobilienmarkt, Regulatorik, Pfandbrief und Kapitalmarkt. Gefragt sind vor allem Fachbeiträge aus der Geschäftsstelle sowie Gastbeiträge externer Autor:innen. Nahezu alle Teilnehmenden zeigen sich mit dem ausschließlich digital zur Verfügung stehenden Magazin zufrieden. In den freien Rückmeldungen wurde der Wunsch nach noch stärker vertiefenden fachlichen Inhalten geäußert. Insgesamt bestätigt das Ergebnis, dass das QUARTERLY bei den Stakeholdern des vdp als informatives und relevantes Magazin wahrgenommen wird und die Themen der Pfandbriefbanken überzeugend aufgreift.

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Trendviertel 2025

Berlin,

vdpResearch untersucht gemeinsam mit dem Handelsblatt die Entwicklung bestimmter deutscher Immobilienmärkte. Im Fokus der Analyse stehen die Städte Berlin, Leipzig, Hamburg, Köln, Karlsruhe, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Dresden, Nürnberg/Erlangen, Stuttgart, Dortmund, München sowie Lübeck.

Wo sich Kaufen jetzt wieder lohnt: Der aktuelle Sonderdruck „Trendviertel 2025“ analysiert die Preisentwicklungen auf dem Immobilienmarkt in den deutschen Großstädten – fundiert, datenbasiert und vorausschauend. Entdecken Sie, wo sich Investitionen lohnen und wie sich der Markt entwickeln könnte.

 

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20 Jahre Pfandbriefgesetz und vdp

Berlin,

Vor 20 Jahren, am 19. Juli 2005, trat das Pfandbriefgesetz (PfandBG) in Kraft. Am selben Tag wurde damals der Verband deutscher Hypothekenbanken (VDH) in vdp umbenannt. Somit feiern wir 2025 sowohl das 20-jährige Jubiläum des PfandBG als auch den 20. Geburtstag des vdp.

Das PfandBG basiert auf dem Hypothekenbankgesetz (HBG) für private Emittenten. Für die Begebung von Pfandbriefen durch öffentlich-rechtliche Institute war 2005 eine neue gesetzliche Basis nötig, da das bisherige Gesetz (ÖPG) durch den Wegfall der Haftungsmechanismen Anstaltslast und Gewährträgerhaftung nicht mehr anwendbar war. Der VDH und seine Mitgliedsinstitute entwickelten ein einheitliches PfandBG, in dem auch die Regelungen des bis dahin geltenden Schiffsbankgesetzes Berücksichtigung fanden und das nun allen Instituten die Emission von Pfandbriefen ermöglichte, sofern sie die strengen Regeln des PfandBG einhalten und über die erforderliche Lizenz von der BaFin verfügen. „Das PfandBG bildet einen strengen gesetzlichen Rahmen für die Emission von Pfandbriefen und garantiert so die hohe Sicherheit und Qualität des Pfandbriefs als Refinanzierungsinstrument. Ausschlaggebend war von jeher der systematische Fokus auf den Investorenschutz gepaart mit einer hohen Innovationskraft seiner Emittenten“, erklärte vdp-Präsident Gero Bergmann.

Das PfandBG entwickelte sich in den vergangenen 20 Jahren stets weiter: Seit der Implementierung gab es bisher 24 Novellierungen. Die meisten waren technischer Natur oder dienten der Sicherstellung der Funktionsweise bestehender Regelungen. Teilweise wurden jedoch auch Aspekte der Sachwaltertätigkeit verbessert und Regelungen zur Liquiditätsreserve eingeführt. Einen Meilenstein in der Geschichte des PfandBGs stellte im Jahr 2019 die Umsetzung der Covered-Bond-Richtlinie der EU-Kommission zur stärkeren Harmonisierung der Qualitätsmerkmale europäischer Covered Bonds als Grundlage ihrer regulatorischen Privilegierung dar. Sie orientierte sich erfreulicherweise stark am PfandBG.

Auch Innovationen werden durch das Gesetz ermöglicht: Beispielsweise wurde 2014 der erste ESG-Pfandbrief begeben, im Jahr darauf folgte der erste Grüne Pfandbrief. Im Jahr 2018 wurde zum ersten Mal ein Sozialer Pfandbrief emittiert, und seit 2024 gibt es den Blockchain-basierten Pfandbrief am Markt. Somit hat das PfandBG den Weg für nachhaltige Emissionen in Zeiten des Klimawandels geebnet.

Zukünftig könnte der Pfandbrief auf Grundlage des PfandBG einen noch größeren Beitrag als Refinanzierungsinstrument leisten als bisher. Er könnte für gesellschaftspolitische Herausforderungen wie dem akuten Wohnungsmangel in Deutschland durch eine Anhebung der Beleihungsgrenze eine Lösung darstellen. Der Pfandbrief könnte aber auch bei den zunehmenden Investitionen in die Infrastruktur und in die nachhaltige Transformation vermehrt zum Tragen kommen.

Es ist also wichtig, dass der Fokus von Gesetzgeber und Aufsicht auf PfandBG-Novellen liegt, die eine optimierte Nutzung für Emittenten zum Ziel haben und gleichzeitig die hohen Qualitätsstandards des Pfandbriefs sicherstellen. Nur so kann die Erfolgsstory des Pfandbriefs weitergeschrieben werden.

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„Pause vor weiteren Zinssenkungen angebracht“

Berlin,

Auswirkungen des Handelsstreits der USA mit Europa sind gründlich zu analysieren – Zunahme der Unsicherheiten

Nach der heutigen Senkung des Einlagesatzes durch die Europäische Zentralbank (EZB) um weitere 25 Basispunkte auf 2,50 % ist eine Pause vor weiteren Reduzierungen angebracht.

„Nach sechs Zinssenkungen in Folge sollte die EZB die möglichen Auswirkungen des Handelskonflikts der USA mit Europa gründlich analysieren. Eine Verschärfung des Konflikts durch mögliche Gegenzölle Europas könnte zu einem Wiederanstieg der Inflation im Euroraum führen“, kommentierte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt die heutige Zinsentscheidung der EZB.

Aus heutiger Sicht dürfte sich die Euroland-Teuerungsrate weiterhin auf dem Wege zur Zielgröße der EZB von 2 % befinden. Allerdings ist die Prognose vor dem Hintergrund der handelspolitischen Entwicklungen mit vielen Unsicherheiten verbunden. Die Notenbank sollte sich Zeit nehmen, um den Inflationsausblick als auch die Wirkung der bereits durchgeführten Lockerungsmaßnahmen einzuschätzen. „Damit wäre sie in der Lage, den Zinssenkungsprozess weiter fortzusetzen, ohne eine spätere Umkehr aufgrund einer möglicherweise zu lockeren Geldpolitik befürchten zu müssen“, so Tolckmitt.

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„Vorsichtige Vorgehensweise ist das Gebot der Stunde“

Berlin,

Zinssenkungspotenzial noch nicht ausgeschöpft – vdp weist auf Zunahme von künftigen Unwägbarkeiten hin

Mit der heute von der Europäischen Zentralbank (EZB) beschlossenen Reduzierung des Einlagesatzes um weitere 25 Basispunkte auf 2,75 % setzt die Notenbank ihren eingeschlagenen Weg der kleinen Zinsschritte fort. Die Entscheidung ist aus Sicht des vdp nachvollziehbar und angemessen.

„Unverändert ist eine auf die Datenlage abgestimmte vorsichtige Vorgehensweise oberstes Gebot. Der Kurs der EZB, in kleinen Zinssenkungsschritten vorzugehen, ist richtig – gerade auch vor dem Hintergrund der Unwägbarkeiten der Auswirkungen der Politik der neuen US-Regierung“, kommentierte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt die Entscheidung der EZB.

Aus heutiger Sicht dürfte sich die Euroland-Teuerungsrate sukzessive der Zielgröße der EZB von 2 % annähern und der Notenbank Raum für weitere Zinssenkungen geben. Die Prognose ist derzeit allerdings mit nennenswerten Unsicherheiten behaftet. Etwaig steigende Inflationsraten in den USA, z. B. als Folge von Zöllen oder eines fortgesetzt dynamischen Wirtschaftswachstums, könnten dort erneut zu restriktiverer Geldpolitik führen – mit der Konsequenz steigender Zinsen in den USA. Bei einer Verschärfung des Handelskonflikts könnte Europa mit Gegenzöllen reagieren, was auch einen Wiederanstieg der Inflation im Euroraum nach sich ziehen könnte. „Insgesamt haben die Unwägbarkeiten, die die EZB bei künftigen Zinsentscheidungen zu beachten hat, zuletzt noch weiter zugenommen. Auf jeden Fall muss eine zu lockere Geldpolitik, die später zur Umkehr zwingt, vermieden werden“, so Tolckmitt.

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Weihnachtsfreude teilen

Berlin,

Geschenke und Spenden für einen guten Zweck

Auch in diesem Jahr konnten wir an unserer beliebten „Weihnachtswünschebaum“-Aktion festhalten und gemeinsam mit unseren Tochter-Gesellschaften bereits zum 5. Mal den Kindern im Kinder- und Jugendhilfeverbund im Diakoniezentrum Reinickendorf ihre Weihnachtswünsche erfüllen. 50 Geschenke wurden an die Einrichtung gegeben.

 

Außerdem haben wir wieder Weihnachtsspenden geleistet. Dabei wurde – wie in den Vorjahren – eine Aufteilung des Spendenbetrags in Höhe von 2.000 Euro vorgenommen: Jeweils 1.000 Euro gingen erneut an die Aktion „Kältehilfe“ der Berliner Stadtmission, die sich um Obdachlose in Berlin während der Winterzeit kümmert, und an das Don-Bosco-Zentrum, das benachteiligte Kinder und Jugendliche bei der Integration in die Gesellschaft unterstützt. Unser Geld ist bei beiden Organisationen sehr gut aufgehoben.

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„Weiterer vorsichtiger Zinssenkungsschritt angemessen“

Berlin,

vdp erwartetet für 2025 weiteres Zinssenkungspotential

Der heute von der Europäischen Zentralbank (EZB) beschlossene Zinssenkungsschritt beim Einlagesatz um 25 Basispunkten auf 3 % ist aus Sicht des vdp nachvollziehbar und gerechtfertigt.

„Vor dem Hintergrund derzeit wieder leicht ansteigender Inflationsraten ist eine auf die präzise Analyse der Datenlage abgestellte vorsichtige Zinssenkungsstrategie unverändert angebracht“, kommentierte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt die Entscheidung der Zentralbank.

Damit bleibe die Tür für weitere Zinssenkungsschritte im kommenden Jahr offen, da das leichte Anziehen der Inflation temporär sei und damit das Inflationsziel in Sichtweite sein dürfte.

Die bisherigen Zinssenkungen und die damit einhergehende Planungssicherheit haben bereits zur Stabilisierung der Nachfrage nach Wohnimmobilienfinanzierungen beigetragen. Von Januar bis September dieses Jahres erreichten Finanzierungen durch die vdp-Mitgliedsinstitute für den Bau und den Erwerb von Wohnobjekten ein Volumen in Höhe von 56,7 Mrd. Euro, dies entspricht einer Zunahme um 16,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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vdp/vdpb-Event in Brüssel

Brüssel,

Wie sieht die europäische Finanzmarktpolitik in der nächsten Legislatur aus? Diese Frage erörterten gestern – auf Einladung des Verbands der privaten Bausparkassen und des vdp – die beiden Mitglieder des ECON-Ausschusses Dr. Stefan Berger, MdEP, und Engin Eroglu, MdEP. Sie waren sich einig, dass die Kapitalmarktunion das wichtigste finanzpolitische Handlungsfeld für die kommenden Jahre sei.

Ein wesentliches Element sei dabei die Wiederbelebung des Verbriefungsmarktes. Jens Tolckmitt betonte in dem Zusammenhang, dass der vdp das Vorhaben grundsätzlich befürworte, allerdings für eine strikt risikosensitive Behandlung von Verbriefungen plädiere. Mit Blick auf aktuelle Diskussionen wies er zudem darauf hin, dass ein funktionierender Markt wie der europäische Hypothekenmarkt keine staatlichen Garantien benötige. Eroglu stimmte ihm zu: Staatliche Garantien dürfe es nicht geben, sie stellten eine katastrophale Planwirtschaft dar.

Angesprochen auf die seitens der EU angestrebte Entbürokratisierung erklärte Dr. Berger, dass die Regulierungsflut in der Tat dringend eingedämmt werden müsse, wenn Europa im globalen Wettbewerb wieder erfolgreicher werden wolle. Die Finanzindustrie müsse wieder ertüchtigt werden; davon würde die Realwirtschaft profitieren, hob Eroglu abschließend hervor.

Fachkundig moderiert wurde die Gesprächsrunde von Dr. Detlef Fechtner, Chefreporter der Börsen-Zeitung. Das Event, das rund 80 Gäste anzog, fand in der Vertretung des Landes Hessen in Brüssel statt. Unser herzlicher Dank für die Gastfreundschaft gilt Marco Reuter sowie Christian König für die gemeinsame Vorbereitung und Durchführung.

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Carsten Dickhut

Bereichsleiter Kommunikation
+49 30 20915-320

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Gut besuchte Covered-Bond-Konferenz in Budapest

Berlin,

Am 10. und 11. Oktober 2024 blickte die Covered-Bond-Community nach Budapest, wo die 26. Central European Covered Bond Conference (CECBC) stattfand.

Rund 80 Covered-Bond-Spezialist:innen aus ganz Europa, darunter Analyst:innen sowie Vertreter:innen von Banken, Ratingagenturen und Aufsichtsbehörden, nahmen teil. Ziel der jährlich stattfindenden CECBC ist es, einem engen Kreis von Fachleuten den Austausch über grundsätzliche Aspekte von Covered-Bond-Gesetzen und Aufsichtsfragen zu ermöglichen. Veranstalter war in diesem Jahr der vdp in Kooperation mit dem Ungarischen Bankenverband und der Ungarischen Nationalbank.

In vier verschiedenen Panels wurde über folgende aktuelle Themen diskutiert:

  • CBD-Call for Advice (geleitet von Sascha Kullig, Mitglied der vdp-Geschäftsleitung): Erläutert wurden die Ergebnisse der bisherigen Harmonisierung und die Frage, ob weitere Harmonisierungsschritte für Covered Bonds notwendig seien.
  • Green Covered Bonds / ESG (geleitet von Gyula Nagy, MHB Mortgage Bank, Budapest). Hauptthema war auch hier die EU-Regulierung, insbesondere die Frage, was „grün“ ist. Einigkeit bestand darin, dass z. B. in der Gebäudesanierung in den unterschiedlichen Mitgliedstaaten unterschiedliche Bedürfnisse bestehen.
  • Cross Border Cover Assets (geleitet von Viktor Juhász, Unicredit Bank Budapest, und Dr. Tim Lassen, Mitglied der vdp-Geschäftsleitung). Deutlich wurde hier das große Interesse in kleineren Märkten, die Basis für Covered Bonds durch ausländisches Deckungsgeschäft zu erweitern. Diskutiert wurden dabei die unterschiedlichen rechtlichen und regulatorischen Hindernisse.
  • Property Value (geleitet von Annett Wünsche, Mitglied der vdp-Geschäftsleitung) zu verschiedenen nationalen Herangehensweisen an die Umsetzung des Property Value und zu (möglichen) Auswirkungen auf den Pfandbrief.

Die nächste CECBC – es wird dann die 27. Veranstaltung dieser Art sein – wird voraussichtlich Anfang November 2025 in Berlin stattfinden. Die Vorbereitungen hat der vdp bereits aufgenommen.

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Carsten Dickhut

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„Weiterer Zinssenkungsschritt der EZB gerechtfertigt“

Berlin,

vdp plädiert für weiterhin situatives Vorgehen

Die heute von der Europäischen Zentralbank (EZB) beschlossene Senkung des Einlagesatzes um 25 Basispunkte auf 3,25 % ist aus Sicht des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) gerechtfertigt und sinnvoll.

„Die weitere Zinssenkung durch die EZB ist sachgerecht und zu begrüßen“, kommentierte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt die Entscheidung der Notenbank. „Für den Zinssenkungsschritt sprechen die weiter rückläufige Inflation und die schwachen Konjunkturdaten“, so Tolckmitt.

Während der grundsätzliche Kurs der Lockerung der Geldpolitik gerechtfertigt erscheint, muss damit gerechnet werden, dass die Inflationsraten in den nächsten Monaten auch noch einmal ansteigen können. Deshalb ist ein weiterhin behutsames Vorgehen der EZB auf Basis der jeweiligen Datenlage zu befürworten.

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Carsten Dickhut

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