Basel I – die Historie
Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht, dem die Zentralbankpräsidenten der G10– sowie weiterer Länder angehören, hat sich mit der Überarbeitung der Baseler Eigenkapitalübereinkunft von 1988 (Basel I) folgende Ziele gesetzt:
- die Eigenkapitalanforderungen der Kreditinstitute stärker als bisher am tatsächlichen Risiko zu orientieren,
- neuere Entwicklungen an den Finanzmärkten und im Risikomanagement der Kreditinstitute zu berücksichtigen.
Basel II
Das Rahmenwerk Basel II ist im Juni 2004 veröffentlicht worden.
Die Vereinbarung wurde durch die Capital Requirements Directive (CRD) über eine Änderung der Bankenrichtlinie 2000/12/EG und der Kapitaladäquanzrichtlinie 93/6/EWG in europäisches Recht überführt.
Die geänderten Richtlinien sind am 30.06.2006 im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht worden.
Nationale Umsetzung
Die nationale Umsetzung wurde durch eine Änderung des Kreditwesensgesetzes, der Großkredit- und Millionenkreditverordnung sowie durch die Solvabilitätsverordnung (SolvV), die den Grundsatz I ablöste, vollzogen.
Die neuen Regeln sind seit 01.01.2007 in Kraft.
CRD-Richtlinie: Richtlinie 2006/48, Auszug >>
Engelhard, Fritz (Beitrag): Covered Bonds and the EU Capital Markets Directive, ECBC Fact Book 2007 >>
Gewichtung des „Pfandbriefes“ in den EU-Staaten gemäß Art. 63 (2) der Tätigkeitsrichtlinie für Banken 2000/12/EC (früher Art. 11 II der Solvabilitätsrichtlinie) (Stand: 11/2006) >>
Kälberer, Wolfgang (Vortrag): The treatment of mortgages (RRE & CRE) and covered bonds under the new Capital Requirements Directive (CRD). Budapest, Dezember 2004>>
Dr. Marburger, Christian (Beitrag): Die künftige Eigenkapitalgewichtung von Pfandbriefen in Europa, 09/2004 >>